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<tagline mode="escaped" type="text/html">Patentanwalt Axel H. Horns' Blog όber Patent-, Marken- und Designrecht.</tagline>
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<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Manchmal kommt es vor, dass ein Angestellter in einer Firma technische Unterlagen nach aussen gibt, ohne dazu ermdigungsabsicht handelte und beispielsweise ein internes Dokument objektiv unbefugt ins Web stellte, dann hat der Arbeitgeber Pech gehabt.

Im deutschen PatG gibt es in § 3 Absatz (4) PatG eine entsprechende Regelung.</div>
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<name>Axel H Horns</name>
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<title mode="escaped" type="text/html">DLF: Interview mit Juliane Kokott, Generalanw&amp;auml;ltin am EuGH.</title>
<content mode="escaped" type="text/html" xml:base="http://www.ipjur.com/03de.php" xml:space="preserve">Die heutige Gestalt des Patent- und Markenrechtes in Europa ist nicht mehr ohne die spezifischen Beitr&amp;auml;ge denkbar, die der in Luxemburg ans&amp;auml;ssige &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://curia.eu.int/de/" target="_blank"&gt;Europ&amp;auml;ische Gerichtshof (EuGH)&lt;/a&gt; dazu beigetragen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen war eine interessante Sendung im &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/" target="_blank"&gt;DLF&lt;/a&gt; zu h&amp;ouml;ren. In der (oft empfehlenswerten) Reihe &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/aod/html/?station=1&amp;broadcast=58132&amp;" target="_blank"&gt;"Kultur am Sonntagmorgen"&lt;/a&gt; kam &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://www.rwa.unisg.ch/kokott/" target="_blank"&gt;Frau Prof. Dr. Juliane Kokott&lt;/a&gt;, eine der Generalanw&amp;auml;ltinnen am EuGH,  eine halbe Stunde lang zu Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Kokott hat dabei ein sehr plastisches Portrait der Kultur der Rechtspflege vor und hinter den Kulissen des EuGH gezeichnet, einschliesslich etlicher Details, die auch f&amp;uuml;r mich neu waren. Auch wenn diese Sendung nicht auf Einzelheiten des Patent- und Markenrechtes eingeht, so d&amp;uuml;rfte sie dennoch auch f&amp;uuml;r IP-Spezialisten von Interesse sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachh&amp;ouml;ren kann man die Sendung als &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2005/09/18/dlf_200509180930.mp3" target="_blank"&gt;MP3-Datei&lt;/a&gt; zum Download oder als &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/aod/?station=1&amp;broadcast=58132&amp;playtime=1127028644&amp;fileid=5fb04c00&amp;" target="_blank"&gt;Audio-Stream&lt;/a&gt;.</content>
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<name>Axel H Horns</name>
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<title mode="escaped" type="text/html">Vor dem Abmahnen: Gehirn einschalten! Rechtsgrundlage pr&amp;uuml;fen!</title>
<content mode="escaped" type="text/html" xml:base="http://www.ipjur.com/03de.php" xml:space="preserve">Der Grosse Senat f&amp;uuml;r Zivilsachen des Bundesgerichtshofes hatte k&amp;uuml;rzlich aufgrund einer Vorlage des I. Zivilsenates die Frage zu entscheiden, ob die unberechtigte Verwarnung aus Immaterialg&amp;uuml;terrechten wie einem Kennzeichen-, einem Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmusterrecht haftungsrechtliche Folgen f&amp;uuml;r den Verwarner ausl&amp;ouml;sen kann. Die bisherige Rechtsprechung des BGH ging davon aus, dass die Verwarnung aus einem solchen Recht zu Ersatzpflichten des Verwarners f&amp;uuml;hren kann, wenn er vor der Verwarnung Bestand und Umfang seines Rechtes nicht mit der von ihm zu erwartenden Sorgfalt gepr&amp;uuml;ft hatte und es sich herausstellt, dass es gar nicht bestand oder keine hinreichende Grundlage f&amp;uuml;r den geltend gemachten Unterlassungsanspruch bildete,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Sache &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=b11913a4d01c26061d521fd95aabeed0&amp;client=12&amp;nr=33818&amp;pos=0&amp;anz=84" target="_blank"&gt;GSZ 1/04&lt;/a&gt; hat Grosse Senat f&amp;uuml;r Zivilsachen am 15. Juli 2005 &lt;IMG SRC="http://www.ipjur.com/arrow5.gif" ALT="EXTERNAL LINK" BORDER=0 hspace="3" vspace="0" HEIGHT="12" WIDTH="12"&gt;&lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=b11913a4d01c26061d521fd95aabeed0&amp;client=12&amp;nr=33821&amp;linked=pm&amp;Blank=1" target="_blank"&gt;entschieden&lt;/a&gt;, dass die Aufgabe dieser Grunds&amp;auml;tze nicht geboten ist:&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;"[...] Hinsichtlich der Gr&amp;uuml;nde, die schon das Reichsgericht bewogen hatten, im Interesse eines funktionierenden Wettbewerbs den Verwarner mit Hilfe einer Sanktion zu veranlassen, vor der Aufforderung zur Unterlassung die Bestandsf&amp;auml;higkeit seines Rechtes und die Frage zu pr&amp;uuml;fen, ob und in welchem Umfang es eine hinreichende Grundlage f&amp;uuml;r sein Begehren bilde, sei eine &amp;Auml;nderung nicht eingetreten. Die vorgerichtliche Verwarnung k&amp;ouml;nne nach Gegenstand und Interessenlage auch nicht mit der Klage gleichgesetzt werden; dass f&amp;uuml;r deren Erhebung auch bei fehlender Berechtigung nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes deliktsrechtlich grunds&amp;auml;tzlich nicht einzustehen sei, lasse sich wegen der andersartigen Verh&amp;auml;ltnisse nicht auf die unberechtigte Verwarnung &amp;uuml;bertragen. Wegen der von einer Verwarnung aus Immaterialg&amp;uuml;terrechten ausgehenden Gefahr f&amp;uuml;r Wirtschaft und Wettbewerb bed&amp;uuml;rfe es weiterhin einer Sanktion in Form einer Haftungsfolge f&amp;uuml;r unberechtigte Verwarnungen, die den Schutzrechtsinhaber anhalte, vor einer Unterlassungsaufforderung die gebotenen, von ihm zu erwartenden und ihm zumutbaren Pr&amp;uuml;fungen zur Berechtigung seines Verlangens vorzunehmen. Auf diese Weise w&amp;uuml;rden der Schutz der geistigen Leistung einerseits und die Freiheit des Wettbewerbs andererseits, die durch die Grenzen des Schutzbereichs objektiv voneinander abgegrenzt werden, auch hinsichtlich der Mittel ihrer Durchsetzung und der Haftung f&amp;uuml;r die &amp;Uuml;berschreitung dieser Grenzen ins Gleichgewicht gebracht."&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;Diese Entscheidung ist zu begr&amp;uuml;ssen. Eine Lockerung dieser Rechtsprechung h&amp;auml;tte einem grossfl&amp;auml;chigen Missbrauch des Instrumentes der Abmahnung T&amp;uuml;r und Tor ge&amp;ouml;ffnet.</content>
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